Die Fakten: Der Unterricht kostet Euro 120 pro Monat. Unterrichtet wird eine Einheit (á 40 Minuten) Einzelunterricht pro Woche.
Für alle, bei denen jetzt sofort der „Geiz ist Geil – Reflex“ anschlägt, sei folgende Überlegung ans Herz gelegt. Gute Lehrer
kosten gutes Geld. Es hat einen Grund, warum es massenweise Leute gibt, die ein bißchen ein Instrument spielen (bzw. ein
bißchen singen) können, oder die einmal eine Zeit lang Unterricht nahmen aber dann abgebrochen haben und heute nichts
mehr können. Der Grund ist meistens recht einfach – der Lehrer verstand es nicht, seinen Schüler zum angepeilten Ziel (ein
Instrument spielen können / singen können) zu führen.
Jeder Schüler durchlebt während seines Studiums verschiedene Phasen der Motivation. Da es sich beim privaten
Musikunterricht fast ausschließlich um die Freizeitgestaltung des jeweiligen Schülers handelt, bedarf es ständiger
Erfolgserlebnisse, um als Schüler dauerhaft motiviert zu bleiben. Und das ist auch schon das ganze Geheimnis. Der Lehrer
muß es verstehen, dem Schüler die richtige Lektion zur richtigen Zeit zu vermitteln, um so den Schüler in machbaren Schritten
stetig voranzubringen. Das setzt einerseits viel Können und andererseits noch mehr Erfahrung voraus. Einziger Haken – solche
Leute bekommt man nicht für acht Euro pro Stunde.
Die Unterrichtsdauer: Ein Instrument (bzw. singen) zu lernen hängt nicht mit der Erdumlaufbahn zusammen (Die Formel – „Ein
Jahr dauert 365 Tage zu je 24 Stunden á 60 Minuten = somit muß erfolgreicher Unterricht 60 Minuten dauern - stimmt nicht).
Auch die in der Pflichtschule üblichen Unterrichtseinheiten zu je 50 Minuten haben nichts mit Erfolg oder Mißerfolg beim Lernen
zu tun, sondern rühren daher, daß anfänglich Lesen, Schreiben und Rechnen nur in Klosterschulen unterrichtet wurde und die
Mönche (welche ja die Lehrer waren) alle volle Stunde zum Gebet mußten. Die Unterrichtsdauer in der Riffhead Music
Academy dauert 40 Minuten pro Einheit. Diese Dauer ist so gewählt, um genug Zeit zu geben, das bereits Erlernte zu
überprüfen (und gegebenenfalls weiter zu korrigieren) und eine neue Lektion durchzunehmen. Da die Lektionen durchwegs
anspruchsvoll sind, wird im Unterricht darauf abgezielt, dass der Schüler versteht, wie die jeweilige Lektion funktioniert und auf
was er beim Üben achten muss. Üben muß jedoch jeder selbst. Ohne Üben kann man kein Instrument (bzw. singen) erlernen.
Wer nun seinen „Geiz ist Geil – Reflex“ ein bißchen beruhigen konnte, kann sich nun hoffentlich objektiv Gedanken darüber
machen, ob er eine Schnupperstunde probieren möchte - Uns würd`s freuen!